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Inhalt
(Klick auf die Titel und du bekommst ein Appetithäppchen angezeigt)
  • Maxim
    Dystopische Betrachtungen entlang Heinrich Bölls Geschichte „Die Ungezählte Geliebte“
  • Huhn
    Ein kluger Hühnerhändler in Indien bekämpft den Hunger der Welt...mit Photoshop
  • Bomber und Paganini
    Ein stockdunkler Weinkeller und die Tücken der Meere
  • Emmi und Johannes
    Die Wehmut eines Erntepaars oder Gefühle müssen warten können. Manchmal Jahrzehnte
  • Mamadou
    Eine Liebe in Afrika, ein Festival am Strand und die Geburt eines begnadeten Trommlers
  • Kiki und Christina
    Gauner fangen in Umbrien, ein Kunstraub an der Lagune und ein Wiedersehen
  • Frida
    Jugentliche Schwärmereien im Bergischen, schlaue Vögel und eine späte Belohnung
  • Wimar
    ein Vorfahre des Autors auf der Suche nach einem Pastor im 30-Jährigen Krieg
  • Paul
    Ein Renter auf Suche nach einer Wohnung und Bequemlichkeit, Ruhe und gutem Essen
  • Unknown Artist
    Gedanken am Aggerknie über die Suche nach Glück, Schwadroneure und die Loire
  • Nubbel
    Das Ende eines lebenden Nubbels am Fahnenmast im Trubel eines Kirmesmontag
Das Buch ist am 14.März 2021 erschienen (genau ein Jahr nach dem "Schüereball" ).
ISBN: 978-3-96136-098-7

Preis: 16,00 Euro Ich bin jung und ich brauche das Geld...

Oder ab sofort beim Autor in Wahlscheid kontaktfrei abzuholen. Bezahlzettel liegt bei.
Hier per EMail bestellen! autor [@] lohmar.com

Mein Beitrag zum Ortsjubiläum


Ebenfalls erschienen: "Schüereball - Ein anderer Dorfkrimi"

Paul sah schon, was auf ihn zukommen sollte. Er lag gemütlich und gedankenverloren auf der Couch und bemerkte, wie der Rest der Familie in wilder Panik durch das Haus lief und den großen Flur mit Koffern und Taschen zuparkte. Dieser blöde Köter, der seit einigen Wochen als neues Familienmitglied seine Couch vollhaarte, war schon von der Nachbarin abgeholt worden. Mit jedem Koffer, so ahnte Paul, würde sich sein Alleinsein verlängern. Gut! Er kannte das Verhalten dieser Familie: wirbelige Mama, ruhiger Papa, zwei zutrauliche Teenager. Sie würden allesamt verschwunden sein, es würde ganz ruhig werden im Haus und das würde für eine Weile so bleiben.

Er hatte nun sturmfreie Bude. Diese Nachbarin kam ab und zu, sorgte für eine gesunde, ausgewogene Verpflegung und er hatte Zeit für ausgedehnte Spaziergänge durchs Dorf und ab und zu gestattete er es sich, auswärts zu essen. Am besten gefiel ihm eine Restauration nicht weit von seinem Zuhause in einem großen Haus am Hang mit Wiese und Garten und einer großzügigen Terrasse, von der aus er einen herrlichen Blick über das Dorf bis zu dem Bergen gegenüber der Agger genießen konnte. Auf der schmalen Straße gab es quasi keinen Verkehr und die wenigen Kontakte zu anderen Fußgängern störten ihn nicht weiter.

Nach ein paar Visiten hatte er die Köchin an seine Vorlieben gewöhnt, er bekam seinen Fisch und stets ein frisches Kaltgetränk und nach einer Weile durfte er die Köchin in ihrer Küche und später in ihrer großzügigen, sehr ruhigen Wohnung besuchen und sogar dort übernachten.