Inhalt
(Klick auf die Titel und du bekommst ein Appetithäppchen angezeigt)
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Maxim
Dystopische Betrachtungen entlang Heinrich Bölls Geschichte „Die Ungezählte Geliebte“
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Huhn
Ein kluger Hühnerhändler in Indien bekämpft den Hunger der Welt...mit Photoshop
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Bomber und Paganini
Ein stockdunkler Weinkeller und die Tücken der Meere
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Emmi und Johannes
Die Wehmut eines Erntepaars oder Gefühle
müssen warten können. Manchmal Jahrzehnte
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Mamadou
Eine Liebe in Afrika, ein Festival am Strand und die Geburt eines begnadeten Trommlers
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Kiki und Christina
Gauner fangen in Umbrien, ein Kunstraub
an der Lagune und ein Wiedersehen
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Frida
Jugentliche Schwärmereien im Bergischen, schlaue Vögel und eine späte Belohnung
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Wimar
ein Vorfahre des Autors auf der Suche nach einem Pastor im 30-Jährigen Krieg
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Paul
Ein Renter auf Suche nach einer Wohnung und Bequemlichkeit, Ruhe und gutem Essen
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Unknown Artist
Gedanken am Aggerknie über die Suche nach Glück, Schwadroneure und die Loire
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Nubbel
Das Ende eines lebenden Nubbels am Fahnenmast im Trubel eines Kirmesmontag
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Leseprobe
Vor mehr als vierzig Jahren hatte er schon einmal hier gestanden. Oder waren es schon fünfzig? Er war zehn, vielleicht zwölf Jahre alt. Mit Tränen in den Augen. Vor Schmerzen damals. Vor Trauer, Frust, Scham, Angst heute.
Seine Erinnerung führt ihn zurück in seine Kindheit. Fast jeden Tag war er zu der Zeit vom Haus seiner Eltern hierher zum Sportplatz gelaufen. Hier trafen sich seine Altersgenossen zum Bolzen auf dem Aschenplatz, auf dem an manchen beim Training oder dem regelmäßigen Spielbetrieb am Wochenende wenig beanspruchten Stellen ein hartes Gras durchwachsen konnte. Hinter dem Trainingstor hatten die Altforderen des Vereins einen hohen Zaun errichtet, der verhindern sollte, dass der Ball bei Fehltreffern in der direkt angrenzenden Agger, dem Fluss seiner Heimat landete. Oft nicht hoch genug und allzu oft traf ein Spieler eines der Löcher im Maschendraht und dann galt es, schnell zu sein und flussabwärts zu laufen und mit dem stets bereitliegenden Käscher den Ball aus dem hier sehr schnell fließenden Gewässer zu angeln. Irgendwer wurde dabei immer nass und so ganz ungefährlich war das auch nicht für einen schmächtigen Knaben, der sich gegen die hüfthohe Macht des Wassers stemmen musste. Wie oft hatten sie traurig, aber hoffnungsvoll dem fliehenden Spielgerät hinterherblicken müssen. Hoffnungsvoll, weil die klitzekleine Chance bestand, dass sich der Lederball einige hundert Meter flussab im aufgestauten Gestrüpp an den Stützpfeilern der alten Holzbrücke bei Schiffarth einen Halt gesucht haben könnte.
Wie es weitergeht, erfahrt ihr im Buch. Das Buch ist am 14.März 2021 erschienen (genau ein Jahr nach dem
"Schüereball").
ISBN: 978-3-96136-098-7
Preis: 16,00 Euro Ich bin jung und ich brauche das Geld...
Oder ab sofort beim Autor in Wahlscheid kontaktfrei abzuholen. Bezahlzettel liegt bei.
Hier per EMail bestellen! autor [@] lohmar.com
Mein Beitrag zum Ortsjubiläum
Ebenfalls erschienen: "Schüereball - Ein anderer Dorfkrimi"
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